Startseite > Interessantes > Wie trösten wir ein weinendes Baby?

Wie trösten wir ein weinendes Baby?

Das Weinen ist die einzige „Sprache“ des Babys, denn es kann nur auf diese Weise sein Unwohlsein ausdrücken. Es kann weinen, wenn es hungrig, müde, nass, gereizt, einsam, schläfrig ist, weil ihm etwas weh tut oder es einfach die Eltern und ihre Nähe braucht. Es weint jedoch niemals, um die Eltern zu manipulieren oder sie zu erpressen. Dessen müssen sich die Eltern bewusst sein und es ist wichtig, dass sie auf das Weinen des Babys reagieren. Es ist bewiesen, dass Babys, dessen Eltern es weinen lassen, nicht weniger weinen, sondern störender. Daneben klammern sie zu sehr an den Eltern und werden nicht so schnell selbstständig.

Weinen ist bei den Jüngsten eine vollkommen normale physiologische Erscheinung. Es ist eines der stärksten Zeichen, mit welchen das Neugeborene seinen Zustand und Stimmung meldet. Vor allem Mütter reagieren besonders stark und versuchen das Baby auf verschiedenste Weisen zu beruhigen (mit Tragen, Stillen, schaukeln und beruhigendem Sprechen).

Einige Babys weinen häufiger, vier oder fünfmal pro Tag je 20-30 Minuten, andere jedoch nur am Ende des Tages und nachts. Wenn die Eltern das Baby trösten, fühlen Sie sich wohl dabei, ebenso ist auch das Baby zufrieden. Je öfter die Eltern auf den Ruf des Babys reagieren, umso besser verstehen sie seine Signale. Somit erreichen die Eltern, dass das Baby lernt, weniger zu weinen.

Warum weinen Babys?

Die Ursachen für das Weinen eines Babys sind unterschiedlich.

  • Hunger: Die häufigste Ursache ist Hunger, die für das Baby Schmerzen bedeutet. Wenn die Eltern auf sein Weinen nicht reagieren, wird es verstärkt.
  • Durst: Das Baby weint oft auch wegen Durst, besonders, wenn die Luft in der Wohnung trocken und warm ist.
  • Müdigkeit: Das Baby weint, wenn es müde ist, denn es fühlt sich unwohl. Oft weinen Babys vor dem Einschlafen.
  • Es stört ihn etwas: Die Ursachen für Unwohlsein können eine nasse Windel, ein entzündeter Po, Kälte oder Hitze sein.
  • Langeweile: Am Anfang ist das Baby ungern allein. Es braucht Gesellschaft und die Nähe von Menschen, deshalb ist es sinnvoll, ihn in das tägliche Geschehen einzuschalten.
  • Wut und Unzufriedenheit: Das Baby macht schnelle Fortschritte, deshalb ärgert es sich, wenn es etwas nicht selbst machen kann.
  • Angst: Das Baby kann schnell von verschiedenen Sachen erschreckt werden – neue Objekte, ungewöhnliche Töne oder unbekannte Gesichter.
  • Schmerzen: Wenn das Baby besonders stark weint und es mit nichts zu trösten ist, kann es sich es um Schmerzen handeln. Weil das Baby noch nicht zeigen kann, wo es Schmerzen hat, ist die Schmerstelle schwer zu entdecken. Wenn das Baby länger als drei Stunden pro Tag weint, jedes Mal in den Nachmittags- und Abendstunden und das mehr als drei Mal pro Woche geschieht, kann es sich auch um Koliken handeln. Das Baby schreit krampfhaft, es zieht die Beine an den Bauch und es ist mit nichts zu trösten. Wenn das Baby nicht gestillt wird, können sie ihm mit der Michnahrung Novalac AC helfen.

Wie man ein weinendes Baby trösten kann?

Einige Babys weinen viel und man kann sie nicht immer trösten, was aber kein Grund zur Sorge ist. Es ist wichtig auf das Weinen des Babys zu reagieren. Die Eltern werden mit der Zeit die Bedeutung des Weinens lernen und ihm richtig helfen können.

Einige Ratschläge, wie man ein weinendes Baby trösten kann:

  • Stillen Sie es, nur um es zu trösten Bieten Sie ihm den Schnuller an
  • Wechseln Sie die Windeln und prüfen Sie seine Kleidung 
  • Heben Sie es auf die Schulter in eine vertikale Stellung
  • Singen Sie  ihm vor
  • Schaukeln Sie  es
  • Tätscheln Sie  es  auf dem Rücken oder Po
  • Binden Sie  es mit einer Decke zu einem Bündel zusammen
  • Baden Sie  es im warmen Wasser
  • Treten Sie  mit ihm vor den Spiegel
  • Tanzen Sie  einen Walzer mit ihm mit Musik oder ohne
  • Staubsaugen Sie  das Wohnzimmer mit ihm in den Armen, denn  der Klang des Motors beruhigt das Baby, wenn er nur nicht zu stark ist
  • Fahren Sie  mit dem Kinderwagen oder dem Auto einige Kilometer
  • Legen Sie  es auf den Rücken und kreisen Sie  mit den Beinen gegen den Bauch, dass es leichter das Darmgas herauslassen kann
  • Legen Sie es mit dem Bauch auf ihren Unterarm und schaukeln Sie ihn während Sie gehen

Es wird sich immer wieder eine Art und Weise finden, um das Baby zu trösten, wenn es um keine schlimmere Krankheit oder Störung geht. Es gibt wahrscheinlich keine Eltern, die nicht den Ratschlag bekommen hätten, das Kind ausweinen zu lassen. Solche Ratschläge sollten am besten überhört werden. Wenn die Eltern bewusst unsensibel auf die Anzeichen des Babys werden und sich keine instinktive Reaktion erlauben, handeln sie im Gegenteil zur Natur.

Das Weinen wird sie mit der Zeit nicht mehr stören, somit werden sie aber das Vertrauen in die Anzeichen des Babys verlieren und sie werden seine elementare Sprache nicht mehr verstehen.

Stillen - das Beste für Ihr Baby

Stillen beschleunigt die sensorische und kognitive Entwicklung des Neugeborenen.

Artikel lesen
Redaktion Novalac
Redaktion Novalac,

Wie bereitet man die Säuglingsmilchnahrung mit Wasser sicher zu?

Das Hinzufügen von mehr Wasser in die Säuglingsmilchnahrung als empfohlen, um die Ersatzmilch einzusparen, oder die Verabreichung von Wasser statt Säuglingsmilchnahrung kann beim Kind einen gefährlichen Zustand verursachen, die sogenannte Vergiftung mit Wasser.

Artikel lesen
Redaktion Novalac
Redaktion Novalac,
Weitere Artikel über die Ernährung von Babys