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Welche Art von Lebensmitteln darf man als stillende Mutter genießen und welche sollte man besser meiden?

Fisch

Fische sind eine gute Quelle für Proteine und Omega-3-Fettsäuren, die für die Entwicklung des Kindes wichtig sind. Und wie gefährlich ist die Kontamination mit Quecksilber? Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie zweimal pro Woche, in Raten von etwa 170 g, kleinere Fische (z.B. Sardellen oder Ährenfische), Krabben, Scampi oder Calamari verzehren. Vermeiden Sie den Verzehr von Hai, Makrele, Schwertfisch, Thunfisch sowie Muscheln und Meeresfrüchten.

Scharf gewürzte Speisen

Essen Sie gerne scharf? Die meisten Babys haben keine Probleme, wenn ihre Mütter scharf gewürzte Speisen konsumieren. Wenn das Baby jedoch oft unter Blähungen leidet, oder jedes Mal, wenn Sie ihr Mittagessen scharf gewürzt haben, Krämpfe und Durchfall hat, so sollten sie solche Gerichte zumindest für ein paar Wochen aufgeben, um zu sehen, ob die Verdauungsprobleme Ihres Babys damit verbunden sind.

Leber

Leber und Pasteten können Schwermetalle und zu viel Vitamin E enthalten, so dass sie von stillenden Müttern lieber gemieden werden sollen.

Minze, Petersilie, Salbei?

Aromatische Gewürzpflanzen geben den Speisen einen volleren Geschmack und auch das Baby gewöhnt sich daran. Diverse Aromen und Düfte gehen von den Lebensmitteln auf die Muttermilch über und ermöglichen dem Baby sich bereits sehr früh an die Vielzahl dieser Geschmacksrichtungen zu gewöhnen. So kann man das Baby, das in den ersten Lebensmonaten neue Geschmacksrichtungen besonders intensiv wahrnimmt, schon während der Stillzeit erfolgreich auf die Einführung fester Nahrung vorbereitet werden.

Eier und Nüsse

Sind Sie sicher, dass Sie, indem Sie bestimmte Nahrungsmittel meiden (z. B. Erdnüsse) die Entwicklung möglicher Allergien beim Baby meiden können? Leider hat solches Handeln keine wissenschaftliche Grundlage. Mit unnötigen Einschränkung kann die normale Versorgung Ihres Körpers mit allen notwendigen Nährstoffen gefährdet werden.

Süße Getränke

Normalerweise verspüren stillende Mütter (zumindest in den ersten Monaten des Stillens) mehr Durst als sonst, weil der Bedarf an Flüssigkeit während dieser Zeit erhöht ist. Süße Getränke, Fruchtsäfte, Eistees und kohlensäurehaltige Getränke, sowie Wasser mit Geschmack sind nicht empfehlenswert. Sie enthalten zu viel Zucker und möglicherweise auch andere Zusätze, die sich negativ auf die Gesundheit auswirken können. Das am meisten empfohlene Getränk während des Stillens ist Wasser und ungesüßter Kräutertee.

Kaffee und Kakao

Koffeinhaltige Getränke, Kakao und Energy-Drinks sind keine richtige Wahl während der Stillzeit. Gewöhnlich enthalten sie nicht nur viel Zucker, sondern können den Metabolismus bestimmter Nährstoffe negativ beeinflussen. Wenn eine stillende Mutter Kaffee nicht widerstehen kann und sie ihn auch schon während der Schwangerschaft getrunken hat, kann sie sich auch in der Stillzeit höchstens zwei Tassen pro Tag leisten.

Alkohol

Während der Stillzeit sollte Alkohol (alle Arten, einschließlich Bier) gemieden werden. Es ist falsch zu glauben, dass Bier die Milchproduktion fördert. Es ist nachgewiesen, dass Alkohol in die Muttermilch gelangt und sich negativ auf die Entwicklung des Babys auswirken kann.

Frittierte Lebensmittel

Frittierte Lebensmittel enthalten eine Menge von schädlichen Transfettsäuren, die man vor allem während der Stillzeit meiden sollte. Neben diesen sind für stillende Mütter auch Lebensmittel wie Margarine, Gerichte aus Blätterteig, Hefeteig nicht empfehlenswert.

Pilze

Stillende Mütter dürfen kleinere Mengen von Pilzen genießen, wenn die Pilze frisch und von erfahrenen Pilzsammlern gesammelt und gründlich gewaschen wurden und nicht auf nüchternen Magen verzehrt werden (Pilze sind schwer verdaulich).

Blähende Lebensmittel

Viele Lebensmittel verursachen Blähungen, wie etwa Bohnen, Kohl, Brokkoli, Rosenkohl, Birnen, ... und einige Mütter verzichten vollkommen darauf, damit ihr Kind keine Blähungen bekommt. Ein solches Verhalten hat keine wissenschaftliche Grundlage und begrenzt die Vielfalt der Ernährung von Mutter und Kind.

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