Erdbeeren

Diese auffälligen Vorboten des Frühlings sind schon seit der Antike bekannt als ein geschmackvolles Lebensmittel, reich an gesunden Inhaltsstoffen. Ihre nährhaltige Zusammensetzung, mit einem sehr großen Anteil an Eisen und Folsäure, ist schon in der frühesten Zeit der Kindesentwicklung im Mutterbauch willkommen.

Erdbeeren enthalten viel Vitamin C

Die Erdbeerfrüchte sind reich an Vitamin C, was eines der stärksten Antioxidantien ist, aber auch reich an anderen Antioxidantien, wie Phenolen, Phytonährstoffen, Ellagitannin und Anthocyanen, die ihnen die starke rote Farbe und einen starke antioxidativen und entzündungshemmenden Effekt geben. Aber der Ernährungsreichtum hört hiermit nicht auf. Die Erdbeerfrucht enthält – neben reichhaltigen Fruchtzucker und Säuren - auch präbiotische Inhaltsstoffe wie Pektin, die die Zellen des Darmepithels ernähren und die guten Bakterien in den Verdauungsorganen versorgen.

Schon die Tatsache, dass dieses Obst in die Lebensmittelgruppe gehört, die wir Supernahrungsmittel nennen, besagt, um was für einen Ernährungsreichtum es hier geht.

Erdbeeren sind ein Beerenobst, dass wir zu jenen Lebensmitteln zählen, die eine erhöhte allergische Wirkung haben können, sie gehören aber nicht zu den acht stärksten Nahrungsmittelallergie- Auslösern wie Milch, Eier, Weizen (Gluten), Soja, Nüsse, Erdnüsse, Fisch und Schalenfrüchte. Gerade deswegen führen wir Erdbeeren in die Babyernährung sehr vorsichtig ein, was bedeutet, dass Breie mit diesen Früchten im 8. Lebensmonat des Kindes eingeführt werden, es wäre jedoch am besten, wenn die Mutter dabei noch stillen würde. Erdbeeren werden zuerst in kleinen Mengen angeboten, und zwar vormittags, und dabei sollten wir eventuelle Reaktionen beachten, die vor allem als Ausschlag, danach als Juckflechte und Mund-, Zungen- und Halsschwellung auftreten können, oder als Luftwege- und Verdauungsprobleme. Sehr ernsthafte Folgen einer Erdbeerallergie, wie eine Anaphylaxie oder ein anaphylaktischer Schock treten sehr selten auf.

Am besten werden Erdbeeren in die Babyernährung in Form von Breien eingeführt. Beerenfrüchte haben nämlich eine glatte Struktur, deswegen besteht die Möglichkeit, dass sie vom Baby/Kind leicht aufgenommen werden können.

Die konventionelle Anbauart der Erdbeeren beinhaltet den Gebrauch von Schutzmitteln, Pestiziden und Insektiziden, deswegen raten wir unbedingt, die Erdbeeren unter fließendem Wasser abzuwaschen, wenn sie diese aber nicht aus ökologischem Anbau besorgen können, wird ein zusätzliches Waschen in Essig oder Zitronensäure und Soda Bikarbonat die Spuren der Chemikalien am besten beseitigen.

Gut gewaschene und geschnittene Erdbeeren werden ihr Kind bereichern, somit werden der Getreidebrei und der Milchbrei zum starken "Superbrei".

Erdbeerlein (Früchte-Milchbrei, 8 M.)

  • 5 mittelgroße Erdbeeren
  • 1/2 kleinere Banane
  • 50 g probiotischer Joghurt

Die Erdbeeren gut waschen und sie gemeinsam mit der Banane und dem Joghurt vermischen oder sie durchpassieren in einen geschmackvollen Brei für ihr Kleinkind.

Die bunte Clique (Früchte-Gemüsebrei, 8 M.)

  • 3 mittelgroße Erdbeeren
  • 1/2 Apfel
  • 1 mittelgroße Karotte
  • ¼ Kohlrübe
  • Eine kleine Prise Zimt

Das frische Obst und Gemüse gut waschen, den Apfel, die Karotte und die Kohlrübe kochen, danach abkühlen, Erdbeeren und Zimt hinzugeben, danach mit dem Stabmixer das Obst und Gemüse zu einen Brei mixen.

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