
Novalac – FAQ
Kann ich zur Zubereitung der Milchnahrung Leitungswasser verwenden oder muss ich abgefülltes Wasser verwenden?
Natürlich können Sie Leitungswasser verwenden, allerdings müssen Sie es vor der Verwendung abkochen. Lassen Sie es nach dem Abkochen auf die empfohlene Temperatur abkühlen und bereiten Sie die Mahlzeit gemäß den Anweisungen auf der Dose zu. Wenn Sie es vorziehen, können Sie auch abgefülltes Wasser verwenden, wobei die Zubereitung der Milchnahrung identisch ist.
Wie lange muss ich das Wasser für die Zubereitung der Milchnahrung abkochen und auf welche Temperatur muss ich es abkühlen?
Kochen Sie das Wasser zunächst auf, lassen Sie es dann auf etwa 37 °C abkühlen, also auf Körpertemperatur, bevor Sie es mit der Pulvermilchnahrung vermengen. Schütteln Sie die Mischung gut durch, damit sich das Pulver in der Flasche vollständig auflöst. Überprüfen Sie vor dem Füttern immer noch einmal, ob die Mahlzeit nicht zu heiß ist.
Wie schnell sollte das Baby die zubereitete Milchnahrung aus der Flasche trinken?
Am besten bieten Sie dem Säugling die frisch zubereitete Mahlzeit sofort an. Wenn Sie während der Fütterung eine Pause einlegen (zum Wickeln, Beruhigen usw.), bewahren Sie die Mahlzeit nicht für später auf. Aus Sicherheits- und Hygienegründen ist es nämlich empfehlenswert, dass der Säugling die Mahlzeit in einer Fütterung trinkt und Sie den Rest entsorgen.
Kann ich die Flaschenmahlzeit im Voraus zubereiten?
Milchnahrung wird immer unmittelbar vor der jeweiligen Mahlzeit zubereitet, denn nur so können wir ganz sicher sein, dass die Milchnahrung einwandfrei ist.
Um das Füttern in der Nacht zu vereinfachen, können Eltern das Wasser im Voraus abkochen und in einer Thermoskanne aufbewahren.
Mein Baby trinkt die Mahlzeit nicht auf einmal. Kann ich sie ihm später anbieten?
Leider nein. Wenn das Baby aus der Flasche trinkt, können sich Mikroorganismen in der übrig gebliebenen Mahlzeit schneller vermehren, daher ist es am sichersten, die nicht getrunkene Mahlzeit wegzuwerfen.
Wir sind uns bewusst, dass dies manchmal schwierig ist, insbesondere wenn das Baby gerade erst mit der Mahlzeit begonnen hat, aber bei Babys hat die Sicherheit immer Vorrang.
Wie dosiere ich die richtige Menge an Wasser und Milchpulver?
Beachten Sie bei der Zubereitung der Mahlzeit immer folgende Regel: Die in der Zubereitungsanleitung angegebenen ml beziehen sich auf die Wassermenge, die Sie vor der Zugabe des Pulvers abmessen.
Als allgemeine Regel gilt: 1 Messlöffel Milchpulver auf 30 ml Wasser.
Die Anzahl der Messlöffel ist immer auf der Verpackung angegeben.
Wenn Sie die richtige Menge an Wasser und Milchpulver abgemessen haben, schütteln Sie die Flasche gut durch und überprüfen Sie die Temperatur des Inhalts.
Kann ich mehr Messlöffel Milchpulver hinzufügen, wenn ich das Gefühl habe, dass das Kind noch Hunger hat?
Wir verstehen Sie vollkommen: Wenn das Kind noch hungrig zu sein scheint, kann das für Eltern stressig sein.
Es ist jedoch nicht empfehlenswert, mehr Milchpulver als empfohlen hinzuzufügen.
Die Novalac Milchnahrungen sind nämlich genau auf die Ernährungsbedürfnisse des Säuglings entsprechend seinem Alter abgestimmt. Wenn Sie mehr Pulver und weniger Wasser in die Mahlzeit geben, wird das richtige Verhältnis von Nährstoffen und Flüssigkeit gestört, was die Verdauung und die Nieren des Säuglings belasten und zu Verstopfung oder anderen Verdauungsproblemen führen kann.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind nach der Mahlzeit noch Hunger hat, empfehlen wir Ihnen:
- zu überprüfen, ob Sie die Mahlzeit genau nach den Anweisungen auf der Verpackung zubereiten,
- Ihrem Kind eine zusätzliche Mahlzeit anzubieten, anstatt die vorhandene anzudicken,
- oder sich an einen Kinderarzt oder Apotheker zu wenden, der Ihnen helfen kann, zu beurteilen, ob Ihr Kind möglicherweise eine andere Ernährungslösung benötigt.
Jedes Baby hat seinen eigenen Rhythmus und Appetit, und es ist richtig, darauf zu achten, dabei aber im Rahmen der sicheren und bewährten Empfehlungen zu bleiben.
Ist es normal, dass sich in der Flasche ein Bodensatz bildet?
Ja, das kann völlig normal sein und ist in der Regel kein Grund zur Sorge.
Novalac Milchnahrungen werden aus natürlichen Zutaten hergestellt, daher kann es zwischen einzelnen Chargen zu geringfügigen Unterschieden im Aussehen des Pulvers kommen. Manchmal kann es vorkommen, dass sich ein Teil des Pulvers nicht vollständig auflöst und sich ein leichter Bodensatz in der Flasche bildet.
Um dies so weit wie möglich zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen:
- die Milchnahrung immer gemäß den Anweisungen auf der Verpackung zuzubereiten,
- das Pulver in entsprechend erwärmtes Wasser (nicht zu heiß und nicht zu kalt) zu geben,
- die Flasche gut zu schütteln, bis sich das Pulver gleichmäßig aufgelöst hat.
Wenn das Kind dabei normal trinkt, sich wohlfühlt und keine Verdauungsprobleme hat, hat der Bodensatz in der Regel keinen Einfluss auf die Qualität oder Sicherheit der Mahlzeit.
Sollten Sie jedoch größere Veränderungen bemerken oder irgendwelche Zweifel haben, empfehlen wir Ihnen, sich an einen Apotheker oder Kinderarzt zu wenden.
Warum fließt die Milchnahrung manchmal schwerer durch den Sauger (z. B. bei Novalac AR Digest +)?
Das ist zu erwarten und hängt mit der Zweckbestimmung der Milchnahrung zusammen.
Bei der Milchnahrung Novalac AR Digest + ist die Milch von Natur aus dickflüssiger, da sie speziell auf Säuglinge abgestimmt ist, die Probleme mit Spucken haben. Die Milchnahrung enthält ein innovatives dreikomponentiges Verdickungsmittel (Pektin, Stärke und Ballaststoffe), das den Mageninhalt verdickt.
Aufgrund dieser dichten Struktur fließt die Milch möglicherweise langsamer durch den Sauger oder lässt sich schwerer durch einen Sauger mit kleiner Öffnung (z. B. Größe S bzw. 1) saugen.
Was können Sie tun?
- Verwenden Sie einen Sauger mit größerer Öffnung (z. B. Größe 2 oder 3), der für dickflüssigere Flüssigkeiten vorgesehen ist.
- Bereiten Sie die Milchnahrung immer genau nach den Anweisungen auf der Verpackung zu.
- Schütteln Sie die Flasche nach der Zubereitung gut durch und geben Sie die Mahlzeit sofort (bereiten Sie sie nicht im Voraus zu).
Wichtig:
Wir raten davon ab, das Loch im Sauger selbst zu vergrößern, da sich in den Rissen Bakterien ansammeln können und der Sauger dadurch schwerer gründlich zu reinigen ist.
Wenn Ihr Baby die Milchnahrung gut annimmt und sich dabei wohlfühlt, ist ein langsamerer Fluss kein Anzeichen für ein Problem, sondern Teil ihrer Funktionsweise.
Wenn Sie irgendwelche Zweifel haben oder die Probleme trotz der Anpassungen weiterhin bestehen, wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt oder Apotheker.
Wie lange sind Novalac Milchnahrungen nach dem Öffnen haltbar?
Nach dem ersten Öffnen sind die Novalac Milchnahrungen 3 Wochen haltbar, sofern sie ordnungsgemäß gelagert und die Dose nach jedem Gebrauch gut verschlossen werden. Auf diese Weise behält die Milchnahrung ihre Qualität und Sicherheit.
Wie und wo sollte man eine geöffnete Dose am besten aufbewahren?
Bewahren Sie die geöffnete Dose an einem trockenen, dunklen und kühlen Ort bei Raumtemperatur auf. Bewahren Sie die Dosen nicht im Kühlschrank auf.
Es ist wichtig, dass die Dose immer gut verschlossen und vor Feuchtigkeit geschützt ist.
Verlängert die Lagerung der Babynahrung im Kühlschrank ihre Haltbarkeit?
Nein. Die Lagerung im Kühlschrank verlängert die Haltbarkeit nicht. Im Gegenteil – durch Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen kann es zu einer Veränderung der Konsistenz (Klumpenbildung) sowie zu einer Veränderung des Geruchs oder Geschmacks kommen.
Daher wird die Aufbewahrung der Babynahrung im Kühlschrank nicht empfohlen.
Können es Unterschiede in Farbe, Geruch oder Konsistenz zwischen verschiedenen Chargen der Milchnahrungen geben?
Ja, das ist völlig normal. Novalac Milchnahrungen werden auf der Basis natürlicher Zutaten, vor allem frischer Milch, hergestellt, daher können zwischen einzelnen Chargen geringfügige Unterschiede auftreten in:
- Farbe des Pulvers,
- Geruch
- oder der Konsistenz des Pulvers.
Diese Unterschiede haben keinen Einfluss auf die Qualität, Sicherheit oder den Nährwert des Produkts. Jede Charge muss nämlich mehr als 700 strenge Qualitätskontrollen durchlaufen, bevor das Produkt auf dem Markt gebracht wird.
Warum sieht die Novalac Milchnahrung, die in verschiedenen Ländern gekauft wurde, anders aus oder hat eine andere Zusammensetzung?
Novalac Milchnahrungen sind in den verschiedenen Märkten an die lokalen Ernährungsrichtlinien und Gesetze angepasst und werden über verschiedene offizielle Vertriebspartner vertrieben.
In Österreich ist das Unternehmen Medis der offizielle Vertriebspartner, der die Milchnahrungen direkt vom Hersteller bezieht und für die ordnungsgemäße Lagerung, Rückverfolgbarkeit sowie eine lückenlose Qualitätsdokumentation sorgt.
Für Produkte, die außerhalb des offiziellen Vertriebs in Österreich gekauft wurden, können diese Garantien leider nicht gewährleistet werden.
Woher weiß ich, dass die in Österreich gekaufte Milchnahrung original und sicher ist?
Novalac Milchnahrungen, die in Österreich gekauft wurden:
- sind in Apotheken, Fachgeschäften und offiziellen Online-Shops erhältlich,
- haben eine garantierte europäische Herkunft (Deutschland und Frankreich),
- bevor die Milchnahrungen in die Regale kommen, werden sie mehr als 700 Tests unterzogen, und zwar sowohl vor dem Produktionsprozess als auch währenddessen und nach Abschluss der Produktion
- und verfügen über alle erforderlichen Unterlagen, Zertifikate und Analysen.
Das bedeutet, dass Eltern darauf vertrauen können, dass die Milchnahrungen:
- original,
- sicher,
- hochwertig
- und für Ihr Baby geeignet sind.
Sollten Sie jemals Zweifel hinsichtlich des Aussehens, der Charge oder des Produkts haben, können Sie sich jederzeit an medizinischen Fachpersonal oder an uns wenden, und wir helfen Ihnen gerne weiter.
Ich stille, möchte aber Milchnahrung einführen – wann und wie soll ich das tun?
Muttermilch ist die beste Nahrung für Babys, daher wird das Stillen nach Möglichkeit für mindestens die ersten 6 Monate empfohlen.
Wenn Sie sich jedoch aus irgendeinem Grund für die Einführung von Milchnahrung entscheiden, tun Sie dies schrittweise und in Ruhe.
Wir empfehlen Ihnen:
- mit dem Ersatz einer Stillmahlzeit pro Tag (oft der Mittagsmahlzeit) beginnen,
- die (neue) Milchnahrung mindestens 2–3 Tage lang einführen, bevor Sie die nächste Mahlzeit ersetzen,
- das Kind zu beobachten (Befinden, Verdauung, Akzeptanz der Flasche).
So kann sich Ihr Kind leichter daran gewöhnen, und gleichzeitig können Sie das Risiko möglicher Verdauungsprobleme verringern.
Kann ich stillen und gleichzeitig Milchnahrung einführen?
Ja, natürlich. Die Kombination von Stillen und Milchnahrung ist durchaus möglich und weit verbreitet.
Wichtig ist jedoch, dass Sie sich bewusst sind, dass:
- weniger Stillen auch eine geringere Muttermilchbildung bedeutet,
- ein Baby aus der Flasche oft leichter und schneller trinkt, weshalb es später möglicherweise weniger gestillt werden möchte.
Wir empfehlen Ihnen daher, die Kombination schrittweise einzuführen und sich bei Zweifeln an Ihren Kinderarzt oder Ihre Hebamme zu wenden.
Kann ich stillen und gleichzeitig feste Nahrung einführen?
Ja. Die Einführung fester Nahrung bedeutet noch nicht das Ende des Stillens.
Normalerweise beginnt die Einführung fester Nahrung mit:
- dem Ersetzen einer Milchmahlzeit durch feste Nahrung,
- zunächst durch Gemüse, dann durch Obst und später durch Fleisch.
Sie können dabei ganz normal weiter stillen und morgens, abends oder nach Bedarf stillen.
Denn auch nach Beginn der Einführung fester Nahrung bleibt Muttermilch ein wichtiger Bestandteil der Ernährung des Säuglings.
Woher weiß ich, ob mein gestilltes Kind genug Milch bekommt?
Die zuverlässigsten Anzeichen dafür, dass Ihr Kind genug Milch bekommt, sind:
- eine ausreichende Anzahl nasser Windeln (d. h. nach den ersten Tagen 5–7 sehr nasse Windeln pro Tag),
- regelmäßiger Stuhlgang (bei gestillten Kindern kann die Häufigkeit des Stuhlgangs sehr unterschiedlich sein),
- angemessene Gewichtszunahme,
- das Kind ist lebhaft, hat eine schöne Hautfarbe und ist im Wachzustand aktiv.
Das beste Zeichen dafür, dass das Kind genug Nahrung bekommt, ist, dass es gut wächst und sich gut entwickelt.
Meine Muttermilch sieht dünnflüssig aus – ist sie nahrhaft genug?
Ja. Das Aussehen von Muttermilch kann täuschen.
Muttermilch ist von Natur aus flüssiger und klarer als Kuhmilch, ihre Zusammensetzung ändert sich jedoch von Stillmahlzeit zu Stillmahlzeit und passt sich dem Alter und den Bedürfnissen des Kindes an.
Wenn die Milch dünnflüssig ist, bedeutet das nicht, dass sie weniger nahrhaft ist. Denn Muttermilch ist immer optimal auf das Baby abgestimmt.
Beeinflusst die Ernährung der Mutter den Geschmack und die Qualität der Muttermilch?
Ja, bis zu einem gewissen Grad.
Für die Qualität der Muttermilch empfehlen wir:
- sich abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren,
- genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen,
- und auf Alkohol und Rauchen zu verzichten.
Bestimmte stark schmeckende Lebensmittel (z. B. Zwiebeln, Knoblauch, Kohl, Gewürze) können den Geschmack der Milch leicht verändern. Babys nehmen dies oft wahr, und ihr Gesichtsausdruck wird Ihnen viel verraten.
Mein Baby hat Durchfall oder Verstopfung – soll ich das Stillen unterbrechen?
Nein. Unterbrechen Sie das Stillen nicht.
Wenn Ihr Baby Durchfall hat, ist das Stillen besonders wichtig, da es hilft, einer Dehydrierung vorzubeugen.
Bei Bedarf können Sie nach Rücksprache mit einer Fachperson eine orale Rehydrationslösung verabreichen.
Bei Verstopfung ist bei gestillten Babys ein großer Unterschied in der Häufigkeit des Stuhlgangs völlig normal. Auch ein Stuhlgang alle paar Tage kann völlig in Ordnung sein, solange der Stuhl weich ist und das Kind keine Schmerzen hat.
Wenn Sie jedoch bei Ihrem Säugling Schmerzen, Blähungen oder eine Veränderung der Stuhlkonsistenz bemerken, wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt.
Ich kann nicht stillen – welche Milchnahrung soll ich für mein Kind wählen?
Wir sind uns bewusst, dass die Entscheidung über die Ernährung Ihres Babys emotional schwierig sein kann.
Wenn Stillen nicht möglich ist oder nicht ausreicht, ist es wichtig zu wissen, dass das Novalac-Sortiment viele hochwertige und sorgfältig entwickelte Milchnahrungen umfasst, die Ihrem Baby alle notwendigen Nährstoffe für ein optimales Wachstum und eine optimale Entwicklung liefern.
Die Wahl der Milchnahrung hängt vor allem ab von:
- dem Alter des Babys,
- seinen Ernährungsbedürfnissen,
- etwaigen Verdauungsproblemen (z. B. Koliken, Verstopfung, Spucken).
Wenn Ihr Säugling keine besonderen Verdauungsprobleme hat, sind für ihn in der Regel Universalmilchnahrungen geeignet. Wenn er jedoch mit Problemen wie Koliken, Verstopfung, Spucken und Allergien zu kämpfen hat, stehen speziell angepasste Milchnahrungen zur Verfügung, die für spezifische Bedürfnisse entwickelt wurden (oft werden sie auch als Spezialmilchnahrungen bezeichnet).
Bei der Auswahl der Milchnahrung können Sie sich von einem Kinderarzt, Apotheker oder einer anderen fachkundigen Person beraten lassen.
Mehr über die einzelnen Novalac Milchnahrungen erfahren Sie hier.
Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit direkt an uns wenden.
Was ist der Unterschied zwischen den Universal- und den Spezialmilchnahrungen von Novalac?
Die Novalac Universalmilchnahrungen sind für Säuglinge bestimmt:
- ohne besondere Verdauungsprobleme,
- die aus verschiedenen Gründen nicht gestillt werden,
- die nur teilweise gestillt werden und daher eine Muttermilchersatznahrung benötigen.
Die speziellen Novalac Milchnahrungen wurden hingegen für Säuglinge entwickelt, die:
- Koliken,
- Verstopfung,
- Spucken,
- mehrere Verdauungsprobleme gleichzeitig
- oder besondere Ernährungsbedürfnisse (z. B. Allergien) haben.
Alle Novalac Milchnahrungen sind klinisch getestet und auf die Ernährungsbedürfnisse von Säuglingen in den einzelnen Entwicklungsphasen abgestimmt.
Mehr über die einzelnen Novalac Milchnahrungen erfahren Sie hier.
Sollten Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit direkt an uns wenden.
Gibt es eine Milchnahrung, die der Muttermilch so ähnlich wie möglich ist?
Muttermilch ist die beste Nahrung für Säuglinge und hat eine einzigartige Zusammensetzung, die sich nicht vollständig nachahmen lässt.
Die Novalac Milchnahrungen wurden gemäß den europäischen Richtlinien entwickelt und sind so konzipiert, dass sie:
- dem Säugling alle wichtigen Nährstoffe für ein optimales Wachstum und eine optimale Entwicklung liefern,
- an das Alter und die Entwicklungsbedürfnisse des Kindes angepasst sind.
Das Ziel der Novalac Milchnahrungen ist es, dem Säugling eine ernährungsphysiologisch sichere, hochwertige und ausgewogene Alternative zu bieten, wenn Stillen nicht möglich ist.
Woher weiß ich, ob ich die richtige Milchnahrung für mein Kind ausgewählt habe?
Die besten Anzeichen dafür, dass die Milchnahrung geeignet ist, sind, dass:
- das Baby sie gut verträgt,
- es nach der Mahlzeit zufrieden ist,
- es keine ausgeprägten Verdauungsprobleme hat,
- es angemessen an Gewicht zunimmt und sich gut entwickelt.
Jedes Baby ist einzigartig, daher ist es völlig normal, dass manchmal einige Anpassungen erforderlich sind. Wenn Sie Zweifel haben oder Probleme bemerken, wenden Sie sich an Ihren Kinderarzt oder Apotheker, der Ihnen bei der Auswahl helfen kann.
Kann ich Novalac Milchnahrungen langfristig verwenden?
Ja. Die Novalac Milchnahrungen sind so entwickelt, dass sie:
- dem Kind alle notwendigen Nährstoffe für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung liefern,
- für eine langfristige Anwendung in dem Zeitraum, für den sie bestimmt sind, geeignet sind,
- den Ernährungsbedürfnissen von Säuglingen und Kleinkindern in verschiedenen Entwicklungsphasen entsprechen.
Es ist wichtig, dass Sie immer eine dem Alter Ihres Kindes entsprechende Milchnahrung wählen und die Zubereitungs- und Anwendungshinweise beachten.
Wo kann ich Novalac Milchnahrungen kaufen?
Novalac Milchnahrungen sind in Österreich erhältlich:
- in Apotheken und Online-Apotheken, Online-Shops
- bei Bipa (nur ausgewählte Produkte, nicht das gesamte Sortiment),
Der Kauf an offiziellen Verkaufsstellen garantiert, dass es sich um ein Originalprodukt handelt, das kontrolliert und sicher ist und allen Qualitätsstandards entspricht.
Was ist der Unterschied zwischen den Milchnahrungen Novalac 1 und Novalac 2?
Novalac 1 und Novalac 2 sind Universalmilchnahrungen, die auf die verschiedenen Entwicklungsphasen des Säuglings abgestimmt sind:
- Novalac 1 ist eine Anfangsmilch für Säuglinge von der Geburt bis zum 6. Monat, in dem Milch die einzige Nahrung sein kann.
- Novalac 2 ist eine Folgemilch für Säuglinge im Alter von 6 bis 12 Monaten, in der der Säugling neben der Milch allmählich auch feste Nahrung zu sich nimmt.
Die Zusammensetzung beider Milchnahrungen ist an das Alter des Säuglings angepasst; Novalac 2 ist somit auf die Bedürfnisse des Säuglings in der Phase abgestimmt, in der sich seine Ernährung erweitert.
Wann sollte ich von Novalac 1 auf Novalac 2 umsteigen?
Der Übergang zur Milchnahrung Novalac 2 wird nach Vollendung des 6. Lebensmonats empfohlen, wenn:
- das Baby bereits nach und nach feste Nahrung zu sich nimmt,
- Milch nicht mehr die einzige Nahrungsquelle ist.
Novalac 2 eignet sich als Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung oder wenn das Stillen nicht ausreicht.
Kann ein 5 Monate altes Baby bereits Novalac 2 trinken?
Nein. Bei Säuglingen, die jünger als 6 Monate sind, wird die Milchnahrung Novalac 2 nicht empfohlen.
Die Zusammensetzung von Novalac 2 ist nämlich auf ältere Säuglinge abgestimmt, daher ist es wichtig, die Altersstufen nicht zu überspringen.
Bis zum 6. Lebensmonat ist die Milchnahrung Novalac 1 (oder eine andere geeignete Milchnahrung nach Empfehlung eines medizinischen Fachpersonals) die richtige Wahl.
Sollte ich schrittweise zwischen den verschiedenen Novalac Milchnahrungen wechseln?
In den meisten Fällen ist ein schrittweiser Übergang nicht erforderlich.
Die Novalac Milchnahrungen haben einen ähnlichen Geschmack, daher nehmen die meisten Säuglinge den Wechsel gut an. Das bedeutet, dass eine Mahlzeit noch die bisherige Milchnahrung sein kann, während die nächste Mahlzeit bereits die neue ist.
Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, dass Ihr Baby empfindlicher ist, können Sie den Wechsel dennoch schrittweise vornehmen und sich dabei stets nach der Reaktion Ihres Kindes richten.
Die Gewöhnung des Kindes an die Milchnahrung dauert mindestens 3–5 Tage, daher empfehlen wir Eltern, bei der Umstellung und Einführung neuer Milchnahrungen beharrlich und geduldig zu sein.
Warum haben die Novalac Milchnahrungen einen ähnlichen Geschmack?
Der ähnliche Geschmack der Novalac Milchnahrungen ist kein Zufall.
Er soll dafür sorgen, dass:
- der Übergang zwischen den einzelnen Milchnahrungen (1, 2, 3) für das Baby so sanft wie möglich ist,
- die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass das Baby die neue Milchnahrung ablehnt,
- das Füttern für das Baby zu einer angenehmeren Erfahrung wird.
Dies ist einer der Vorteile, der Eltern den Übergang zwischen den einzelnen Entwicklungsphasen erleichtert.
Wann sollte ich mit der Verwendung von Novalac 3 beginnen?
Die Milchnahrung Novalac 3 ist für Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren bestimmt.
Sie können es verwenden:
- nach Vollendung des 1. Lebensjahres des Kindes,
- als Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung,
- als leckeren Milchdrink oder als Mahlzeit.
Wichtig:
Novalac 3 ist kein Ersatz für eine abwechslungsreiche Ernährung, sondern eine hochwertige Ergänzung in der Phase des schnellen Wachstums und der Entwicklung.
Kann ich Novalac 2 oder Novalac IT auch nach dem 12. Monat verwenden?
Ja, in bestimmten Fällen ist dies möglich.
Die Milchnahrung Novalac 2 kann auch nach dem 12. Monat verwendet werden, wenn das Kind sie gut verträgt und sie ihm zusagt.
Speziell angepasste, d. h. spezielle, Milchnahrungen können auch nach dem 1. Lebensjahr verwendet werden, wenn die Beschwerden des Säuglings anhalten und dies von einem medizinischen Fachpersonal empfohlen wurde.
Da das Kind nach dem 1. Lebensjahr bereits eine abwechslungsreiche Ernährung zu sich nimmt, ist die Sorge, dass die Milchnahrung nicht genügend Nährstoffe liefern könnte, unbegründet.
Wann kann ich mit der Einführung von Kuhmilch beginnen?
Gemäß den europäischen Ernährungsempfehlungen für Säuglinge wird von Kuhmilch als Hauptnahrungsquelle für Säuglinge unter 12 Monaten abgeraten, da:
- sie nicht an ihre Ernährungsbedürfnisse angepasst ist,
- sie ein unausgewogenes Nährstoffverhältnis aufweist,
- sie das noch nicht voll entwickelte Verdauungssystem belasten kann.
Auch nach dem 1. Lebensjahr ist es empfehlenswert, eine Milchnahrung zu wählen, die auf die Bedürfnisse des Kleinkindes abgestimmt ist, wie beispielsweise Novalac 3, da sie eine abwechslungsreiche Ernährung ergänzt und das Wachstum und die Entwicklung des Kindes unterstützt.
Was sind funktionelle Verdauungsprobleme bei Säuglingen?
Funktionelle Verdauungsprobleme sind häufige und vorübergehende Beschwerden, die durch das noch unreife Verdauungssystem des Säuglings entstehen.
Am häufigsten äußern sie sich als:
- Koliken (Bauchschmerzen, Blähungen, Weinen),
- Verstopfung
- und Spucken bzw. Regurgitation.
Auch wenn sie für Eltern sehr belastend sein können, sind diese Beschwerden in den meisten Fällen harmlos und klingen mit der Zeit ab, wenn das Verdauungssystem des Säuglings ausgereift ist.
Welche Novalac Milchnahrung ist bei Koliken geeignet?
Bei Koliken wird häufig eine Milchnahrung mit angepasstem (reduziertem) Laktosegehalt empfohlen, da dadurch die Gärung im Darm eingeschränkt wird, die Schmerzen, Winde und Blähungen verursachen kann.
Solche Milchnahrungen wurden speziell für das Verdauungswohlbefinden des Säuglings entwickelt und kommen zum Einsatz, wenn Stillen nicht möglich ist.
Welche Novalac Milchnahrung ist bei Verstopfung geeignet?
Bei Verstopfung werden speziell angepasste Milchnahrungen verwendet, die durch ihre Zusammensetzung:
- die Darmtätigkeit anregen,
- den Stuhl erweichen,
- zu einem regelmäßigeren Stuhlgang beitragen.
Verstopfung bedeutet in der Regel, dass das Baby selten Stuhlgang hat, der hart ist und oft mit Blähungen oder Weinen einhergeht.
Was soll ich tun, wenn mein Baby Probleme mit Regurgitation hat?
Regurgitation (Spucken) ist bei Säuglingen ein häufiges Phänomen und resultiert aus einem noch nicht ausgereiften Verschlussmechanismus zwischen Magen und Speiseröhre.
In diesem Fall werden speziell angepasste, verdickte Milchnahrungen verwendet, die:
- dazu beitragen, die Häufigkeit des Spuckens zu verringern,
- auf die Verdauungsbedürfnisse des Babys abgestimmt sind.
Wenn das Spucken stark ausgeprägt oder langanhaltend ist, empfehlen wir Ihnen, dies mit Ihrem Kinderarzt zu besprechen.
Kann ein Säugling gleichzeitig unter Koliken und Verstopfung leiden?
Ja, das ist möglich. Das Verdauungssystem eines Säuglings ist komplex, und manchmal können mehrere Probleme gleichzeitig auftreten.
In einem solchen Fall ist es sinnvoll:
- zunächst das Problem anzugehen, das stärker ausgeprägt ist,
- die Milchnahrung zu wählen, die für das derzeitige Hauptproblem am besten geeignet ist,
- die Reaktion des Babys zu beobachten.
Jedes Baby ist anders, daher braucht man manchmal etwas Zeit, um die am besten geeignete Lösung zu finden.
Es gibt auch Milchnahrungen, die mehrere Verdauungsprobleme gleichzeitig lösen.
Kann ich verschiedene Novalac Milchnahrungen miteinander in einem Fläschchen mischen?
Nein. Das Mischen verschiedener Spezialmilchnahrungen ist in der Regel nicht empfehlenswert.
Obwohl das Mischen grundsätzlich nicht gefährlich ist, kann es:
- die Wirksamkeit der einzelnen Milchnahrung verringern,
- die Beurteilung erschweren, was dem Säugling tatsächlich hilft.
Spezialmilchnahrungen erzielen die besten Ergebnisse, wenn sie allein verwendet werden.
Warum wird empfohlen, eine Spezialmilchnahrung allein zu verwenden?
Spezielle Milchnahrungen sind so entwickelt, dass ihre Zusammensetzung gezielt auf ein bestimmtes Problem ausgerichtet ist (z. B. Verstopfung, Koliken, Spucken).
Nur bei alleiniger Anwendung kann ihre Zusammensetzung optimal wirken, gleichzeitig können Sie ihre Wirkung leichter einschätzen und Überschneidungen der Wirkungsweisen verschiedener Inhaltsstoffe vermeiden.
Wie lange sollte ich eine spezielle Milchnahrung anwenden, um eine Wirkung zu bemerken?
Es wird empfohlen, die spezielle Milchnahrung mindestens 3–5 Tage hintereinander zu verwenden, da sich ihre Wirkung in der Regel innerhalb weniger Tage zeigt, bei manchen Säuglingen jedoch auch etwas später.
Es ist wichtig, dass Sie beharrlich und geduldig sind und die Reaktion Ihres Babys beobachten.
Was soll ich tun, wenn sich der Stuhlgang des Babys nach dem Wechsel der Milchnahrung verändert?
Veränderungen in Farbe, Konsistenz oder Häufigkeit des Stuhlgangs sind bei einem Wechsel der Milchnahrung häufig und in der Regel vorübergehend.
Wir empfehlen Ihnen:
- dem Baby ein paar Tage Zeit geben, sich anzupassen,
- und sein allgemeines Wohlbefinden, sein Wachstum und seine Entwicklung zu beobachten.
Wenn das Baby ansonsten gut gelaunt ist und an Gewicht zunimmt, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge.
Ist es normal, dass der Stuhl des Babys grün, dunkel oder flüssig ist?
Ja, das ist völlig normal.
Bei Säuglingen, die mit Milchnahrung gefüttert werden, kann der Stuhl:
- grünlich,
- dunkler,
- weicher oder flüssiger sein.
Wenn Ihr Baby keine Schmerzen hat, gut wächst und sich gut entwickelt, lebhaft ist und sich wohlfühlt, deuten solche Veränderungen in der Regel nicht auf gesundheitliche Probleme hin.
Im Zweifelsfall können Sie sich jedoch jederzeit an Ihren Kinderarzt wenden.
Wie viel Milch sollte mein Kind pro Tag trinken?
Die benötigte Milchmenge ändert sich mit dem Wachstum des Säuglings allmählich. In den ersten Lebensmonaten ist Milch seine Hauptnahrungsquelle, später bleibt sie auch bei der Einführung fester Nahrung ein wichtiger Bestandteil der Ernährung.
Das sieht in etwa so aus:
- im 1. Monat: etwa 500–700 ml pro Tag,
- im 6. Monat: etwa 700–800 ml pro Tag,
- nach dem 1. Lebensjahr: etwa 350–500 ml pro Tag.
Diese Milchmengen sind Richtwerte, da jedes Baby einzigartig ist und unterschiedliche Bedürfnisse hat.
Wie viele Flaschen Milchnahrung sollte mein Kind je nach Alter pro Tag trinken?
Die Anzahl der Mahlzeiten nimmt mit zunehmendem Alter des Kindes ab, die Menge der einzelnen Mahlzeiten nimmt jedoch zu:
- im 1. Monat: Das Kind nimmt etwa 6 Mahlzeiten pro Tag zu sich,
- im 2. Monat: Das Kind nimmt etwa 5 Mahlzeiten zu sich,
- im 3. Monat und später: Das Kind nimmt etwa 4 Mahlzeiten pro Tag zu sich.
Wir empfehlen Ihnen dabei, sich stets nach dem Rhythmus und dem Appetit Ihres Babys zu richten.
Mein Kind isst mehr als empfohlen – ist das ein Problem?
Nicht unbedingt. Manche Babys sind aktiver, wachsen schneller oder haben einen höheren Energiebedarf.
Wenn Ihr Kind gut vorankommt, keine Verdauungsprobleme hat und sich entsprechend seiner Wachstumskurve entwickelt, ist ein größerer Appetit in der Regel kein Grund zur Sorge.
Sollten Sie jedoch Zweifel haben, wenden Sie sich am besten an Ihren Kinderarzt.
Mein Kind isst weniger als auf der Verpackung angegeben – isst es genug?
Die empfohlenen Mengen auf der Verpackung sind lediglich Durchschnittswerte.
Wichtiger als die genaue Menge ist:
- ob das Kind an Gewicht zunimmt,
- ob es lebhaft und zufrieden ist
- und ob es sich altersgerecht entwickelt.
Wenn sich das Kind gut entwickelt, reichen in der Regel auch kleinere Mahlzeiten aus, um seinen Bedarf zu decken.
Wie lange sollte ein Säugling nach einer Mahlzeit satt bleiben?
Eine Mahlzeit sollte ein Baby im Durchschnitt für:
- in den ersten Monaten etwa 3–4 Stunden,
- später auch für 4–6 Stunden sättigen.
Das sind jedoch nur ungefähre Werte, denn manche Babys essen häufiger, andere seltener, und beides kann völlig normal sein.
Wird mein Baby satt, wenn es Milchnahrung bekommt?
Ja. Milchnahrungen sind so konzipiert, dass sie alle wichtigen Nährstoffe für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung liefern und je nach Alter und Bedarf des Babys für eine angemessene Sättigung sorgen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Baby nach einer Mahlzeit schnell wieder Hunger bekommt, sollten Sie dies mit Ihrem Kinderarzt oder Apotheker besprechen, der Sie über weitere Schritte beraten kann.
Vitamine und Mineralstoffe
Enthalten Novalac Milchnahrungen alle notwendigen Vitamine?
Ja. Novalac Milchnahrungen enthalten alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe, die Ihr Baby für ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung in der jeweiligen Altersphase benötigt.
Die Zusammensetzung der Milchnahrung ist sorgfältig auf das Alter und die Ernährungsbedürfnisse des Säuglings abgestimmt und entspricht den geltenden Ernährungsempfehlungen.
Sollte ich meinem Kind zusätzlich Vitamin D geben?
Ja. Unabhängig davon, ob das Baby gestillt oder mit Milchnahrung ernährt wird, wird in Österreich die Zugabe von Vitamin D gemäß den Anweisungen des Kinderarztes empfohlen.
Vitamin D ist wichtig für:
- das normale Wachstum und die Entwicklung der Knochen,
- die Kalziumaufnahme,
- die Funktion des Immunsystems.
Besprechen Sie die Art der Einnahme und die Dosierung von Vitamin D immer zuerst mit Ihrem Kinderarzt.
* Vitamin D wird für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung der Knochen bei Kindern benötigt.
Kann ich Vitamin D oder Fluorid in das Fläschchen mischen?
Wir raten davon ab, Vitamin D oder Fluorid in die Flasche zu geben.
Die Gründe dafür sind:
- Vitamin D liegt in Form von Öltropfen vor und verteilt sich nicht gleichmäßig in der Milch,
- Fluorid wird in Gegenwart von Milch schlechter aufgenommen.
Am besten geben Sie Ihrem Kind Vitamin D oder Fluorid separat, gemäß den Anweisungen eines medizinischen Fachpersonals.
Warum und wie lange sollte ich Fluorid hinzufügen?
Fluorid trägt zum Schutz der Zähne vor Karies bei.
Ob und wie lange es zugesetzt werden sollte, hängt vor allem ab von:
- dem Fluoridgehalt im Trinkwasser,
- dem Alter des Kindes
- und den Ernährungsgewohnheiten des Kindes.
Da eine übermäßige Fluoridaufnahme zu Problemen mit dem Zahnschmelz führen kann, sollten Sie die Zugabe immer zuerst mit Ihrem Kinderarzt oder Kinderzahnarzt besprechen.
* Fluorid trägt zur Erhaltung der Zahnmineralisierung bei.
Einzelne Inhaltsstoffe
Was sind essenzielle Fettsäuren und warum sind sie wichtig?
Essenzielle Fettsäuren sind Fette, die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss.
Sie sind wichtig für:
- die Entwicklung des Gehirns,
- die Entwicklung des Sehvermögens
- sowie das allgemeine Wachstum und die Entwicklung des Säuglings.
Novalac Milchnahrungen enthalten essenzielle Fettsäuren in sorgfältig abgestimmten Verhältnissen.
Was ist Laktose und welche Rolle spielt sie?
Laktose ist ein natürlicher Milchzucker, der auch in der Muttermilch enthalten ist.
Ihre Aufgabe besteht darin, Energie zu liefern, die Aufnahme von Kalzium und anderen Mineralstoffen zu fördern und als Nahrung für nützliche Darmbakterien zu dienen.
Warum enthalten manche Milchnahrungen mehr oder weniger Laktose?
Die unterschiedlichen Laktosemengen sind auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Säuglingen abgestimmt.
Manche Säuglinge vertragen Laktose gut, während bei anderen größere Mengen Laktose zu Verdauungsproblemen führen können.
Deshalb gibt es Milchnahrungen mit:
- normalem Laktosegehalt,
- reduziertem Laktosegehalt,
- einer an die Verdauungsbedürfnisse angepassten Zusammensetzung.
Die Wahl der Milchnahrung sollte immer auf das einzelne Kind abgestimmt sein.
Was sind Maltodextrin, Stärke und Glukosesirup?
Es handelt sich um verschiedene Formen von Kohlenhydraten, die Energie liefern, das Sättigungsgefühl beeinflussen und zur richtigen Konsistenz der Milch beitragen.
Einige dieser Kohlenhydrate werden langsamer verdaut und tragen so dazu bei, dass das Baby länger satt bleibt.
Was ist Lecithin?
Lecithin ist ein natürlicher Stoff (Phospholipid), der an der Funktion der Zellmembranen beteiligt ist, zur Entwicklung des Gehirns beiträgt und eine wichtige Rolle beim Fettstoffwechsel spielt.
Was sind Taurin und Carnitin?
Taurin und Carnitin sind Aminosäuren, die der erwachsene Körper selbst herstellen kann, während Säuglinge sie über die Nahrung aufnehmen müssen.
Ihre Aufgabe besteht darin, am Fettstoffwechsel mitzuwirken, die Entwicklung des Nervensystems zu unterstützen und zur allgemeinen Entwicklung des Säuglings beizutragen.
Was ist Kasein und welche Rolle spielt es?
Kasein ist eines der Proteine in der Milch.
In Milchnahrungen ist das Verhältnis zwischen Kasein und Molkenproteinen an das Alter des Säuglings angepasst, da dies die Verdaulichkeit, das Sättigungsgefühl und die Anpassungsfähigkeit auf das Verdauungssystem des Säuglings beeinflusst.
(Frühgeborene, Allergien)
Sind Novalac Milchnahrungen für Frühgeborene geeignet?
Novalac Milchnahrungen sind nicht speziell für Frühgeborene bestimmt. Frühgeborene haben nämlich spezifische Ernährungsbedürfnisse, weshalb sie in der Anfangsphase stets unter strenger ärztlicher Aufsicht stehen und in der Regel eine speziell angepasste Ernährung benötigen.
Wenn der Kinderarzt feststellt, dass das Kind ausreichend entwickelt ist (z. B. ein angemessenes Körpergewicht hat, das korrigierte Alter erreicht hat usw.), können Sie auf seine Empfehlung hin auch Milchnahrung verwenden, die für termingerecht geborene Säuglinge bestimmt ist.
Wann kann ich bei einem Frühgeborenen mit der Verwendung von Novalac Milchnahrung beginnen?
Die Verwendung von Novalac Milchnahrung bei einem Frühgeborenen darf ausschließlich nach Rücksprache mit dem Kinderarzt erfolgen, wenn dieser feststellt, dass das Kind bereit für eine Ernährung ist, die auf termingerecht geborene Kinder abgestimmt ist.
Wenn bei einem Frühgeborenen auch Verdauungsprobleme auftreten (z. B. Koliken, Verstopfung, Spucken usw.), wird der Kinderarzt entscheiden, welche Milchnahrung im Moment am besten geeignet ist.
Was soll ich tun, wenn ich eine Kuhmilchproteinallergie vermute?
Wenn Sie bei Ihrem Säugling Anzeichen bemerken, die auf eine Kuhmilchproteinallergie hindeuten könnten (z. B. häufiges Spucken, Durchfall, Hautausschläge, Unruhe, Blut oder Schleim im Stuhl), ist es sehr wichtig, dass Sie so schnell wie möglich einen Kinderarzt konsultieren.
Die Behandlung basiert häufig auf dem vollständigen Verzicht auf Kuhmilchproteine in der Ernährung, wobei spezielle, auf Allergien abgestimmte Milchnahrungen verwendet werden.
Was ist der Unterschied zwischen den Milchnahrungen Novalac Allernova AR und Novalac Aminova?
Der Unterschied zwischen den Milchnahrungen Novalac Allernova AR und Novalac Aminova liegt vor allem im Grad des Proteinaufbaus und im Schweregrad der Allergie, für die sie bestimmt sind.
Novalac Allernova AR:
- enthält hydrolysierte Kuhmilchproteine (Kasein),
- ist für Kinder mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Kuhmilchproteinen geeignet,
- ist gleichzeitig verdickt und auch bei Regurgitation geeignet,
- enthält weder Laktose noch Gluten
- und wird unter ärztlicher Aufsicht angewendet.
Novalac Aminova:
- enthält ausschließlich freie Aminosäuren (enthält keine Kuhmilchproteine),
- ist für Kinder mit schweren Formen einer Kuhmilchproteinallergie oder mit multiplen Allergien gleichzeitig bestimmt,
- ist auch geeignet, wenn das Kind vollständig hydrolysierte Milchnahrungen nicht verträgt,
- enthält weder Laktose noch Gluten,
- wird ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht angewendet.
Über die Wahl der Milchnahrung entscheidet immer der Kinderarzt unter Berücksichtigung der Symptome und des Verlaufs der Allergie.
Was soll ich tun, wenn sich der Zustand nach der Einführung der hypoallergenen Milchnahrung nicht verbessert?
Bei Allergien ist vor allem Geduld gefragt. Die Wirkung der hypoallergenen Milchnahrung kann sich erst nach 1 bis 2 Wochen regelmäßiger Anwendung zeigen.
Wenn sich der Zustand nach dieser Zeit nicht verbessert oder sich die Symptome sogar verschlimmern, wechseln Sie die Milchnahrung nicht selbst und konsultieren Sie erneut Ihren Kinderarzt.
Der Arzt kann beurteilen, ob weitere Untersuchungen oder der Wechsel zu einer anderen, spezialisierteren Milchnahrung (z. B. einer Aminosäuremilchnahrung) erforderlich sind.
Jedes Baby ist anders, daher ist bei Allergien ein individueller Ansatz entscheidend.
Wie wird die Sicherheit der Novalac Milchnahrungen gewährleistet?
Sicherheit ist einer der zentralen Werte der Marke Novalac. Der gesamte Prozess – von der Auswahl der Milch bis zum Endprodukt – unterliegt strengen Kontrollen.
Novalac Milchnahrungen werden in Europa (in Deutschland und Frankreich) aus frischer Milch von ausgewählten Bauernhöfen hergestellt, die höchstens 200 km von der Produktionsstätte entfernt sind.
Jeder Produktionsschritt erfolgt gemäß sehr strengen europäischen Vorschriften, die oft sogar über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen.
Was bedeutet es, dass jede Charge mehr als 700 Kontrolltests durchläuft?
Das bedeutet, dass jede Charge von Novalac Milchnahrungen während des gesamten Produktionsprozesses mehrfach geprüft wird.
Die Tests umfassen:
- physikalische, chemische und mikrobiologische Analysen,
- die Überwachung von Rohstoffen, Wasser, Anlagen und der Produktionsumgebung
- sowie die Überprüfung des Endprodukts, bevor es auf dem Markt gebracht wird.
Erst wenn alle Tests erfolgreich abgeschlossen sind, kann das Produkt den Endverbrauchern zur Verfügung gestellt werden. Dies gewährleistet gleichbleibende Qualität, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit.
Enthalten Novalac Milchnahrungen GVO?
Nein. Die Novalac Milchnahrungen enthalten keine gentechnisch veränderten Inhaltsstoffe.
Alle verwendeten Inhaltsstoffe stammen aus gentechnisch unveränderten Quellen, was Teil strenger interner Qualitätsstandards ist.
Gibt es bei Novalac auch eine rein pflanzliche Formel?
Ja. Im Novalac-Sortiment ist auch eine Formel auf Basis pflanzlicher Proteine erhältlich – Novalac Rice AR.
Es handelt sich um eine Formel auf Basis hydrolysierter Reisproteine, die:
- frei von Kuhmilchproteinen ist,
- frei von Laktose und Gluten ist,
- für Säuglinge mit einer Überempfindlichkeit gegenüber Kuhmilchproteinen oder einer Laktoseintoleranz geeignet ist,
- verdickt ist und sich auch bei Regurgitation eignet.
Die Verwendung solcher Formeln erfolgt auf Empfehlung und unter Aufsicht eines medizinischen Fachpersonals.
Gibt es eine Novalac BIO Milchnahrung?
Novalac Milchnahrungen tragen keine BIO/ECO-Kennzeichnung, was jedoch nicht bedeutet, dass sie von geringerer Qualität sind.
Im Gegenteil: Die Standards, nach denen Novalac Milchnahrungen hergestellt werden, sind sehr streng und oft strenger als die Anforderungen des ökologischen Anbaus.
Bei der Ernährung von Säuglingen sind Sicherheit, Nährstoffgehalt und geprüfte Qualität am wichtigsten, nicht nur das Label.
Wie sicher ist die Verwendung der Milchnahrung?
Die Verwendung von Novalac Milchnahrung ist sicher.
Bei der Herstellung der Milchnahrung wird sorgfältig ausgewählte Kuhmilch verwendet, für die strenge Sicherheitsmaßnahmen gelten:
- Kontrolle der Zucht und Fütterung der Rinder,
- Verbot von Futtermitteln tierischen Ursprungs
- sowie die Vermeidung von Schadstoffen (z. B. Pestiziden und Dioxinen).
Alle Novalac Milchnahrungen entsprechen den höchsten europäischen Sicherheitsstandards.
Was soll ich tun, wenn ich ein Problem mit einer bestimmten Verpackung der Milchnahrung feststelle?
Wenn Sie irgendwelche Abweichungen feststellen (z. B. ungewöhnliche Konsistenz, Schwierigkeiten beim Ausfließen durch den Sauger, beschädigte Verpackung):
- stellen Sie die Verwendung des Produkts ein,
- bewahren Sie die Verpackung auf
- und wenden Sie sich an die Verkaufsstelle (Apotheke) oder den offiziellen Novalac-Vertriebspartner in Österreich.
Jede Novalac-Dose ist anhand der Seriennummer rückverfolgbar, was eine schnelle Überprüfung und entsprechende Maßnahmen ermöglicht. Die Sicherheit Ihres Kindes steht immer an erster Stelle.