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Einführung von Beikost

Zelenjavna kasica

Ab Beginn des 5. und bis zum 7. Monat (im Alter von vollendeten 4 bis 6 Monaten) ist der Energiewert der Nährstoffe in der Muttermilch oder einer Säuglingsanfangsmilchnahrung, wegen des schnellen Wachstums des Babys, nicht mehr ausreichend.

Die ersten Nährstoffe an denen es in der Ernährung gestillter Babys mangelt, sind Eisen und Zink. Deshalb fangen wir, zwischen dem 4. und 6. Monat, an, sämige und feste Nahrung einzuführen. Jedoch nicht vor der 17. Woche und nicht nach der 26. Woche, was bedeutet, dass alle Babys bis zur vollendeten 26. Woche anfangen sollten gemischte Nahrung zu essen.

Nach vollendetem 6. Lebensmonat ist das Baby schon so weit Entwickelt, dass es lernen kann vom Löffel zu essen. Bieten Sie ihm jedes neue Lebensmittel zu Beginn in kleineren Mengen, 1 bis 2 Löffel, und in flüssiger Form nur einmal am Tag an.

Neue Lebensmittel werden in einem einwöchigen Abstand eingeführt, so hat das Baby genügend Zeit sich an einen neuen Geschmack zu gewöhnen. Auf diese Weise werden auch Lebensmittel, die eine Überempfindlichkeit verursachen, leichter ermittelt.

Neue Mahlzeiten führen wir so ein, dass wir dreimal in einer Zeitspanne von vier Wochen eine Milchmalzeit mit einer neuen Mahlzeit ersetzen (Tabelle 1). Beim Mittagessen bieten wir dem Kind einen Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, beim Abendessen einen Getreidemilchbrei und für die Nachmittagsmahlzeit einen Getreide-Obst-Brei an.

Die Empfehlungen gelten für gesunde Babys mit entsprechender Gewichtzunahme und entsprechendem Wachstum.

Quelle: Zusammengefasst nach den europäischen Empfehlungen der Gesellschaften ESPGHAN und ESPACI und den slowenischen Empfehlungen für die Ernährung von Babys.

Tabelle 1: Einführung von ergänzender/komplementärer/gemischter/fester Nahrung

Alter des Babys (Monate)

Mahlzeiten

1.- 6.

Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung

5.- 7.

Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung  (z.B. Novalac 2)

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

6.- 8.

Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung  (z.B. Novalac 2)

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Milch-Getreide-Brei

7.- 9.

Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung  (z.B. Novalac 2)

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Getreide-Obst-Brei

Milch-Getreide-Brei

10.-12.

Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung  (z.B. Novalac 2)

Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei

Getreide-Obst-Brei

Milch-Getreide-Brei

 

Empfehlungen für die Ernährung eines gesunden Babys:

  • Bei der Einführung von Beikost wird das Stillen fortgesetzt.
  • Neue Lebensmittel werden in einem einwöchigen Abstand eingeführt.
  • Bitte haben Sie Geduld, aber auch ein gewisses Maß an Ausdauer (vor allem bei Gemüse) bei der Einführung von neuen Lebensmitteln. Im Durchschnitt muss ein neues Lebensmittel 8 bis 11-mal angeboten werden, bis es das Kind annimmt.
  • Wir beginnen mit niedrigallergenen Lebensmitteln: Gemüse (Karotten, Kartoffeln, Blumenkohl, Kohlrüben, Zucchinis), Reis, Maisflocken, danach mit Obstbreien (Apfel, Birne, Banane).
  • Brot: ab dem 10. Lebensmonat.
  • Kuhmilch: als ein selbständiger Trunk nach dem 1. Lebensjahr. Kleinere Mengen können schon früher der Beikost dazugegeben werden (z.B. für die Zubereitung eines Getreidebreis oder Kartoffelpürees …).
  • Gluten (enthalten: Weizen, Weizengrieß, Roggen, Hafer, Haferflocken, Dinkel, Biogetreide für Babys, Teigwaren): wir führen Gluten in kleineren Mengen, zwischen dem 6. und 7. Lebensmonat des Kindes ein, wenn es noch gestillt wird.
  • Eier: Eigelb: ab dem 6. Lebensmonat, Eiweiß: nach dem 1. Lebensjahr.
  • Zucker, Salz: nach dem 1. Lebensjahr.
  • Honig: nach dem 1. Lebensjahr.
  • Fische: möglich nach dem 6. Lebensmonat, sehr frische, junge Fische (z.B. Makrele, Hering, Sardinen, Lachs).
  • Meeresfrüchte: nach dem 1. Lebensjahr.
  • Sämige Nahrung mit Stückchen: es wird eine Einführung vor dem 10. Lebensmonat empfohlen. Bei späterer Einführung steigt die Wahrscheinlichkeit von Problemen beim Füttern.
  • Bei der Einführung von Beikost bei Kindern, die noch gestillt werden, muss die Beikost mehr als 90 % der Eisenversorgung decken. Diese Beikost muss ausreichend bioverfügbares Eisen enthalten (rotes Fleisch usw.).

Der Übergang auf angepasste Familienkost

Ab dem 10. Lebensmonat ist das Kleinkind beim Essen immer selbstständiger und wünscht an den Familienmahlzeiten teilzunehmen. Sie können ihm, aufgrund neuer Zähne, neben flüssiger und pürierter, auch feste Nahrung anbieten. Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst braucht nicht mehr püriert zu werden, schneiden Sie es in kleine Stückchen.

Das bedeutendste neue Lebensmittel, das wir dem Kind anbieten, ist Brot.

Anstelle eines Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breies bieten wir ihm ein Mittagessen an, das Gemüse, Kartoffeln (oder Reis oder Teigwaren) und ein wenig Fleisch oder Fisch enthält.

Ein Getreide-Obst-Brei eignet sich gut für den Vormittags- und Nachmittagsmahlzeit.

Den Milch-Getreide-Brei und morgendliches Stillen ersetzen Sie mit einem Frühstück und Abendessen, die Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung, abwechselnd Brot oder Getreideflocken und abwechselnd Obst oder Gemüse, enthalten.

Wir gewöhnen das Kind auf einen Ernährungsrhythmus: 3 Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) und zwei Zwischenmahlzeiten (Vormittags- und Nachmittagsmahlzeit).

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