
Spucken (Erbrechen) oder Regurgitation ist eine häufige Beschwerde im ersten Lebensjahr, die sich als ungewolltes Rückfließen der Muttermilch bzw. Nahrung aus dem Magen in die Speiseröhre bemerkbar macht. Dazu kommt es normalerweise unmittelbar oder kurz nach der Mahlzeit (beim Bäuerchen machen), seltener beim Schlafen.
Der Magen stößt „ohne jeglichen Kraftaufwand“ den Inhalt auf und schiebt ihn in die Speiseröhre. Verwechseln sie Spucken nicht mit Erbrechen (sich übergeben). Beim Erbrechen geht es um eine schwallartige Entleerung des Mageninhalts.
Spucken bei Babys ist etwas ganz normales und klingt im ersten Lebensjahr ab. Der Mageninhalt ist sauer und kann die Speiseröhre reizen und so Schmerzen verursachen. Spucken ist eine Verdauungsbeschwerde, die nichts Ernstes bedeutet, dennoch erregt sie beim Baby und den Eltern Unbehagen und Besorgnis. Für Linderung von Spucken gibt es darauf speziell angepasste, andickende Säuglingsmilchnahrungen (Novalac AR).
Der Grund fürs Spucken ist der noch nicht ganz entwickelte Schließmuskel am unteren Ende der Speiseröhre. Das ist der Muskel zwischen dem Magen und der Speiseröhre, der verhindert, dass der Mageninhalt nicht in die falsche Richtung geht (zurück zum Mund anstatt weiter in den Darm).
Bei leichtem Spucken genügt schon angepasste Ernährung. Die Experten der Gesellschaft ESPGHAN (Europäischen Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährung) empfehlen bei Babys, die unter Spucken leiden, die Verwendung von andickender Nahrung. Seien Sie aber Vorsichtig! Die Nahrung darf nicht zu sämig sein, denn sonst kann sich die Verdauung verlangsamen und die Gefahr von Spucken noch erhöhen. Beraten Sie sich, über die richtigen Maßnahmen, mit Ihrem Pädiater.
In der Ernährung von Babys mit Spucken empfiehlt sich die Verwendung der speziellen Novalac AR Säuglingsmilchnahrung, die als einzige, für eine optimale Sämigkeit der Nahrung, Maisstärke enthält. Novalac AR sorgt für eine optimale Sämigkeit der Nahrung im Magen und verlangsamt gleichzeitig nicht die Verdauung.
Mit der Verwendung der Novalac AR Säuglingsmilchnahrung verringern sich die Häufigkeit des Spuckens und die Ausgesetztheit dem sauren Mageninhalt, der die Schleimhaut der Speiseröhre verletzen könnte. Trotz der angepassten Zusammensetzung befriedigt die Säuglingsmilchnahrung alle Ernährungsbedürfnisse für ein normales Wachstum und eine normale Entwicklung.
Novalac AR Säuglingsmilchnahrung eignet sich für besondere Ernährungszwecke bei Babys mit Spucken, von Geburt an bis zum 12. Lebensmonat, wenn sie nicht gestillt werden. Novalac AR befriedigt alle Ernährungsansprüche des Babys bis zum 6. Lebensmonat. Bei Babys, die älter als 6 Monate sind, ist sie, nach Absprache mit einem Arzt, Teil der Mischkost. Nach dem 12. Lebensmonat empfehlen wir auf Novalac 3 Folgemilch umzustellen.
Wenn Sie dem Baby schon Beikost geben, füttern Sie ihm keinen Orangensaft, denn er ist zu sauer (und erhöht zusätzlich die Säurehaltigkeit der ausgespuckten Nahrung).